Kirchliche Einrichtungen im Rhein-Erft-Kreis: Gelebte Nächstenliebe für die Menschen

pm_landtag3Die Einrichtungen der Kirchen pflegen, heilen, trösten, stärken und fördern Menschen in allen Lebenslagen“, hob die Landtagsabgeordnete Rita Klöpper aus Frechen das Wirken der katholischen und evangelischen Kirche vor Ort hervor.

Neben der Seelsorge setze sie sich zum Beispiel in Krankenhäusern, Kindergärten und Seniorenheimen für Menschen in Not, für Kinder, Kranke und Senioren ein. „Die Arbeit der Kirchen steht für gelebte Nächstenliebe, Aufmerksamkeit und Solidarität“, sagte Klöpper. Politischer Anlass für die Würdigung der kirchlichen Arbeit ist ein Antrag der CDU-Fraktion, über den der Landtag in diesen Tagen berät.

 

Die Kirchen verkörpern mit ihrer caritativen Arbeit die gelebte Nächstenliebe und engagieren sich mit einer Vielzahl von Angeboten und Projekten bei der Unterstützung der Schwachen in der Gesellschaft.“ So heißt es wörtlich in dem CDU-Antrag. Rita Klöpper nimmt damit Bezug auf aktuelle Bestrebungen bei SPD und Grünen, die staatliche Unterstützung der Kirchen zu beenden. Initiativen beider Parteien haben gefordert, das Wahlprogramm von SPD und Grünen für die Bundestagswahl entsprechend zu ändern. „Dieses Vorgehen stellt einen Angriff auf das wohltätige Wirken der Kirchen dar. Das Ziel einer ‚gelebten Subsidiarität‘ darf nicht beschädigt werden“, stellte die CDU-Landtagsabgeordnete fest.

 

Wenn es das Engagement der Kirchen nicht gäbe, dann müsste der Staat die Aufgaben bei Krankenhäusern, Kindergärten oder in der Altenpflege übernehmen. Die Zahlen zeigen: Die Kirchen, die mit den Kirchensteuermitteln in erster Linie ihre seelsorgerische Tätigkeit finanzieren, setzen einen erheblichen Anteil des zur Verfügung stehenden Geldes im Sinne des Gemeinwohls über die Seelsorge hinaus ein“, sagte Klöpper.

 

Der CDU-Antrag stellt auch fest, dass es richtig sei, dass die Kirchen bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter Wert darauf legen, dass diese sich zu den Werten des Christentums bekennen. „Jeder Arbeitgeber sucht sich Mitarbeiter aus, die zu seinem Betrieb passen“, argumentierte Klöpper. „Mit unserem Antrag wollen wir zeigen, dass der nordrhein-westfälische Landtag das vielfältige und umfassende Wirken der Kirchen in unserem Land würdigt und weiterhin unterstützt. Zu diesem Bekenntnis laden wir alle Fraktionen ausdrücklich ein.“

© Rita Klöpper 2017