CDU-Landtagsabgeordnete Rita Klöpper: Rot-grüne Dichtheitsprüfung stoppen

rita_kloepper_neu559Die Frechener CDU-Landtagsabgeordnete Rita Klöpper ruft dazu auf, die rot-grüne Dichtheitsprüfung zu stoppen. „Experten haben in der Anhörung im Landtag erhebliche Zweifel an dem Gesetzentwurf von SPD und Grünen geäußert. So sieht er etwa eine Dichtheitsprüfung von privaten Abwasserleitungen nur in Wasserschutzgebieten vor.

Dort jedoch werden die Eigenheimbesitzer dann gleich unter Generalverdacht gestellt. Und das kommt sie ohne Not teuer zu stehen. Die Stadt Essen hat zum Beispiel Ende des vergangenen Jahres errechnet, dass Eigenheimbesitzer mit Kosten zwischen 2.000 und 5.000 Euro rechnen müssen. Im Einzelfall sogar mit bis zu 20.000 Euro. Dabei gibt es bislang keinen Nachweis zwischen Grundwasserverunreinigungen und häuslichen Abwässern. Dies zeigt einmal mehr: Die rot-grüne Dichtheitsprüfung ist fachlich ungenügend und unverhältnismäßig“, erklärt Klöpper.

Die CDU habe dagegen ein klares und bürgerfreundliches Konzept zur Dichtheitsprüfung vorgelegt. Klöpper: „Abwasserrohre müssen dicht sein. Zugleich setzen wir auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Daher machen wir uns dafür stark, dass eine Prüfung von privaten Abwasserkanälen nur dann durchgeführt werden muss, wenn ein begründeter Verdacht besteht, dass sie undicht sind. Diese Regelung soll landesweit gelten und nicht nur in Wasserschutzgebieten.“

Damit stehe die CDU, so die Landtagsabgeordnete, an der Seite der Eigenheimbesitzer, der Mieter und der Bürgerinitiativen in Frechen, Hürth und Kerpen. „Ich fordere die rot-grünen Landtagskollegen auf, die Sorgen und Befürchtungen der Menschen im Rhein-Erft-Kreis endlich ernst zu nehmen und die rot-grüne Dichtheitsprüfung im Landtag zu stoppen“, so Klöpper.

© Rita Klöpper 2017