CDU-Landtagsabgeordnete Rita Klöpper: Landesregierung schweigt zu den Umweltbelastungen durch die geplante Höchstspannungsleitung in Hürth-Efferen

pm_landtag3Die Auskunft der Landesregierung ist enttäuschend.“

Mit diesen Worten quittiert Rita Klöpper die Antwort auf ihre Anfrage an die Landesregierung.

Die Frechener Landtagsabgeordnete wollte wissen, wie die Landesregierung die Umweltbelastungen durch die geplante Höchstspannungsleitung in Hürth-Efferen einschätzt.

Eine Alternative zur Höchstspannungsleitung in dem dicht besiedelten Bereich mit sieben Wohngebieten unmittelbar unter der Leitung stellt die Erdverkabelung dar. Frau Klöpper wollte wissen, wie die Landesregierung den Einsatz dieser Technologie in diesem Teilstück einschätzt, die auch von Kritikern wie der Hürther Bürgerinitiative „Hürth-gegen-Höchstspannung“ als gangbarer Weg angesehen wird, um die Umweltbelastungen zu verringern.

Obwohl die Landesregierung die Erdverkabelung als effektive Maßnahme zur Verringerung der Feldstärken im Umfeld der Leitungen ansieht, stellt sie fest, dass die Möglichkeit einer Verkabelung in Hürth-Efferen „nicht vorgesehen“ sei (vgl. Drs. 16/1172).

Die Landesregierung drückt sich um die Frage herum, ob der Teilabschnitt Hürth-Efferen aufgrund der spezifischen Situation verkabelt werden müsste“, stellt Klöpper fest. „Damit ignoriert sie die möglichen Gesundheitsgefahren für die Bürger in Hürth-Efferen, die unmittelbar unter oder neben der Leitung leben.“

Aufgrund der nichtssagenden Antwort des grünen Umweltministers Remmel ist es noch wichtiger, das Planfeststellungsverfahren für die Leitung aufmerksam zu verfolgen“, so Klöpper.

© Rita Klöpper 2017