Oberbürgermeister Roters irrt: Wenn Verkehrsknoten nicht aufgewertet werden, droht Verkehrsinfarkt.

pm_landtag3In einer Antwort auf eine Anfrage der Frechener CDU-Landtagsabgeordneten Rita Klöpper hatte die Landesregierung bereits im Frühjahr eingeräumt, dass die Realisierung der Straßenbaumaßnahmen, die im Verkehrsgutachten vorausgesetzt werden, völlig offen ist.

 

Die Landesregierung bezeichnete eine Umsetzung der im Gutachten fest eingeplanten Straßenbaumaßnahmen bis zum Jahr 2020 bzw. 2025 als „zurzeit nicht absehbar“ (Drs. 15/4118, Anlage 2).

Wenn OB Roters also auf der Grundlage des Gutachtens folgert, dass die Leistungsfähigkeit der Straßen im Kölner Westen „nur in den Verkehrsspitzenzeiten auf einigen Streckenabschnitten überschritten“ werde, geht er von falschen Tatsachen aus. „Falls die von den Gutachtern empfohlenen Maßnahmen nicht eins zu eins umgesetzt werden, ist die Situation viel dramatischer als vom Kölner OB angenommen“, so Klöpper.

Vollkommen falsch“ liegt der Kölner Oberbürgermeister nach Ansicht von Frau Klöpper, wenn er die Aufwertung von Verkehrsknoten nicht für notwendig hält. „Jeder, der aus dem Rhein-Erft-Kreis nach Köln pendelt, weiß, wie schlimm die Situation bereits heute ist. Da ist kein Platz für zusätzliches Verkehrsaufkommen.“, so Klöpper.

© Rita Klöpper 2017