Informationen zur sog. Schweinegrippe vom NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales:

Die Impfung ist der beste Schutz

Sehr geehrte Damen und Herren,

wegen der Diskussionen in den letzten Tagen sende ich Ihnen die

offizielle Pressemitteilung von NRW-Gesundheitsminister Laumann zum Start der Impfaktion gegen die sog. Schweinegrippe, um Ihnen die Impfentscheidung leichter zu machen:

„Ich bin davon überzeugt, dass eine rechtzeitige Impfung der beste Schutz gegen die sich unverändert ausbreitende Neue Grippe ist - daher kann ich nur appellieren, dass möglichst viele Menschen das jetzt zur Verfügung stehende Angebot nutzen und sich durch die kontroversen Diskussionen der vergangenen Tage nicht haben verunsichern lassen", sagte Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in Düsseldorf anlässlich des Starts der Impfaktion gegen die Neue Grippe in Nordrhein-Westfalen.

„Vorrangig ist, sich und andere durch die Impfung zu schützen", betonte Laumann.
Von Montag, den 26. Oktober 2009 an, können sich die ersten Personengruppen gegen die so genannte Schweinegrippe impfen lassen. „Dies werden zunächst das medizinische Personal, die Beschäftigten von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten einschließlich der Hilfsorganisationen sowie chronisch Kranke und schwangere Frauen sein", sagte Laumann. „Wenn in den folgenden Wochen die weiteren Impfstofflieferungen
kommen, soll jeder die Impfung erhalten können", sagte Laumann.


„Ich betone noch einmal, dass es sich um ein freiwilliges Angebot handelt, nicht um eine Impfpflicht", so der Minister. Insgesamt habe das Land mit knapp elf Millionen Dosen ausreichend Impfstoff bestellt.

 

Ausdrücklich ging Minister Laumann auf die Sicherheit und Verträglichkeit des für Nordrhein-Westfalen georderten Impfstoffs Pandemrix® ein. „Impfstoffe unterliegen der Zulassungspflicht nach dem Arzneimittelgesetz und müssen ein Zulassungsverfahren durchlaufen", sagte er. „Darin werden neben der pharmazeutischen Qualität die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit überprüft - und das gilt ausdrücklich auch für den aktuellen Impfstoff, der am 1. Oktober 2009 zugelassen wurde", betonte der Minister. Grundsätzlich könne niemand ausschließen, dass bei einer breiten Anwendung eines neuen Arzneimittels bislang unbeobachtete Nebenwirkungen auftreten", erklärte Laumann. „Erfahrungsgemäß treten solche Nebenwirkungen aber sehr selten auf - und falls es welche gibt, werden sie wie bei anderen Arzneien seit Jahren üblich durch ein etabliertes Meldeverfahren an das renommierte Paul-Ehrlich-Institut erfasst", sagte
der Minister.


Zu den Impfstellen vor Ort erklärte Laumann, dass die Kommunen über die Medien ihre jeweilige Bevölkerung informieren. „Das Land hat eine flächendeckende Versorgung mit den Kommunen zusammen vorbereitet", sagte der Minister. Außerdem seien Informationen erhältlich über die kostenpflichtige Hotline der Landesregierung (Telefon: 0180 - 3 100 210) sowie die Internetseite www.neuegrippe.nrw.de.


Der Minister bedankte sich ausdrücklich bei allen Mitwirkenden, besonders bei den Mitarbeitern in den Gesundheitsämtern und den niedergelassenen Ärzten. „Ohne ihre tatkräftige Mitarbeit wäre diese Impfaktion nicht zu leisten, sie sind der Beweis für ein auch in außergewöhnlichen Situationen gut funktionierendes Gesundheitssystem in Nordrhein-Westfalen", betonte Minister Laumann."


Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Rita Klöpper

 

© Rita Klöpper 2017