Ziel 2-Programm: Landesregierung fördert mit 80.000 Euro Wettbewerb und Innovation im Rhein-Erft-Kreis

pm_landtag3Mit 80.000 Euro aus dem Ziel 2-Programm fördert die Landesregierung innovative und kreative wirtschaftliche Projekte

im Rhein-Erft-Kreis. "Damit sorgen wir für mehr Wettbewerb, mehr Existenzgründer und vor allem eine höhere Lebensqualität bei uns im Rhein-Erft-Kreis", freut sich heute die Landtagsabgeordnete Rita Klöpper.

Das so genannte Ziel 2-Programm der Landesregierung will nicht nur Mittelstand und Existenzgründer stärken, sondern auch Städte und Regionen in Nordrhein-Westfalen attraktiver machen. Nicht zuletzt soll das Programm die Innovationsbereitschaft im ganzen Land verbessern. Insgesamt stehen dafür rund 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Einen Teil davon stellt die EU-Kommission im Rahmen eines Förderungsprogramms bereit.

Bisher hat die Landesregierung rund 200 Projekte bewilligt. Da viele Projekte von mehreren Partnern getragen werden, hat das Land damit rund 420 Einzelbewilligungen vergeben. Jetzt gingen die Wettbewerbe in die zweite Runde. "In der neuen Förderperiode stehen Kreativität und Innovation im Mittelpunkt", erklärt Klöpper. So sollen die Menschen in NRW mit zündenden Ideen zukunftsorientierte Technologien und Dienstleistungen voranbringen. Auch ungewöhnliche Kooperationen zwischen Forschung und Wirtschaft will das Land fördern. Dies ist bis jetzt gut gelungen: Knapp 60 Prozent der Projekte hatten mehr als drei Kooperationspartner.

Dabei versucht die Landesregierung stets, im Wettbewerbsverfahren auch auf die regionale Verteilung der Fördergelder zu achten. Zuvor hatte die rot-grüne Landesregierung sich vor allem auf das Ruhrgebiet konzentriert. "Damit ist jetzt Schluss: Das Land unterstützt die besten, innovativsten und kreativsten Projekte. Somit sind auch Regionen wie das Bergische Städtedreieck - Remscheid, Solingen und Wuppertal - in den Genuss von Fördermitteln gekommen. Das Ruhrgebiet erhielt ein Drittel aller Bewilligungen", so Klöpper.

Inhaltlich setzt das Ziel 2-Programm auch auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Rund 50 Prozent der Projekte investieren in Klimaschutz und Energieeffizienz sowie die Förderung erneuerbarer Energien.

Bislang ging ein Drittel der Zuwendungen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die mit Partnern aus der Wirtschaft zusammenarbeiten. Rund die Hälfte der Bewilligungen erhielten aber die Unternehmen im Land. "So betreiben wir eine mittelstandsfreundliche Politik, die uns auch vor Ort im Rhein-Erft-Kreis stark macht und für kommende Herausforderungen rüstet", sagt die Christdemokratin Klöpper.

© Rita Klöpper 2017